Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Hier könnt ihr alles ablassen. Wirklich alles!
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von helges » 12.02.2012, 19:13

Und Du bist Dir das GANZ sicher?
*- Vielleicht ist das Licht am Ende des Tunnels doch kein entgegenkommender Zug. (C. Meyer)-*

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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von guhl » 12.02.2012, 19:27

ja scotty.
Businesskaschper aka "fürn fuffi mach ich alles" (nur wie lange)

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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von guhl » 09.03.2012, 22:21

Businesskaschper aka "fürn fuffi mach ich alles" (nur wie lange)

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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von Bienchen » 30.03.2012, 19:32

Geiler Film. Gerade gesehen.
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von matti_in » 09.05.2012, 23:12

Ich war eben mit um die 10 Kollegen beim Kinoabend bei einem zu Hause.
Gut, dass die alle Wahnsinns Heimkinoanlagen haben is ein anderes Thema, aber ich finde dieses sich vorher absprechen, 3 Filme zur Wahl stellen, abstimmen und den dann ansehen eine schöne Idee. Auf dieße Art sehe ich auch mal Filme, in die ich nicht ins Kino gehen würde und die ne im TV kommen werden.
Das kann mal gut gehen, mal für mich schief. So wie letztens bei "First avenger" den fand ich scheisse.
Dann waren wir letzte Woche in "Avengers" im cinestar. Ich habe mich bepisst vor lachen. Gut, den grünen Hulk liebte ich schon zu Kindheitstagen, als den noch Lou Ferrigno spielte.

Heute sahen wir uns bei nem Kollegen "Schwarze Katze, weißer Kater" an.
Den müsst ihr euch ansehen. Jetzt hätte ich fast gesagt, wenn man auf obskure Filme steht. Aber das stimmt nicht. Den muss man gesehen haben.
Ich finde, das ist eine Art Pulp Fiction mit Zigeuner Laienschauspielern.
Der ist soooo fertig der Film. So absurd. So lustig. So abartig. So seltsam. Weit weit weg von Mainstream.

Ansehen!

Hier etwas Kritik:

„Anfangs sitzt der westeuropäische Zuschauer mit offenem Mund im Kino und staunt: über die absurden Charaktere, die hässlichen Gesichter, die groteske Geschichte. Und so soll es in Europa zugehen? Doch spätestens nach einer halben Stunde hat der Kinomagier Kusturica den Zuschauer in seinen Bann geschlagen: Man will sofort an die Donau ziehen und ein Zigeunerleben führen. Ein verrückter Film, der einem warm ums Herz werden lässt.“
– TV Movie 03/1999
„Die orgiastische Verschmelzung von Musik und erzählerischer Form dient der Beschwörung einer vitalen Lebenslust, durch die gleichzeitig ein distanzierter Kommentar auf den Größenwahn von Emir Kusturicas Generation durchschimmert.“
– film-dienst 02/1999
„Kraftstrotzende Familiengroteske. Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie Fellinis Roma und Gadjo Dilo mochten.“
– Cinema 02/1999
„Eine Hommage an die Sinti-Kultur mit dem Charme eines Bauernschwanks.“
– Der Spiegel 02/1999

Alleine der trailer:


Eine österreichische Kritik
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von matti_in » 30.05.2012, 23:39

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

Geiler Film!
Ich hab herzlich gelacht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Scott_Pilg ... t_der_Welt

Ich verstehe allerdings nicht ganz wie ein 50-jähriger Kerl (mein Kollege) gerade auf diesen Film kommt und den kauft.



Soviel Comic, kill Bill und High School Story.
Echt gut gemacht.
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von matti_in » 19.07.2012, 23:13

Heute war mal wieder Kino Tag.
Wir sahen uns "Sommer in Orange" an.
Herrrrrrlicher Film!
Dieser Spagat zwischen 80er Jahre Dorf Mief und dem seltsam entrückten Suchen nach dem Sinn im Leben.
Witzig und tiefgründig umgesetzt.
Sehr schön.
Selten so gelacht.



Ich muss morgen gleich mal nen Bekannten fragen. Der wohnt auf nem Hof in Kochel am See und AT letztes Jahr immer über die Dreharbeiten berichtet und geschimpft. Ich glaub fast mich zu erinnern, dass ein paar Szenen bei ihm gedreht wurden.
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von Phil-Joe » 22.08.2012, 13:07

Neulich im Kino: The Dark Knight Rises.

Ein besonderes Erlebnis. Batman so verletzlich wie nie zuvor und gleich ein Cliffhanger für die Anschlussstory. Ich mag' den Film ... so wie die beiden vorher auch. War für mich eine Batman-Woche.
Mittwoch: Batman Begins
Donnerstag: The Dark Knight
Freitag: The Dark Knight Rises

Viele Wochen dürften so sein.
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von matti_in » 22.08.2012, 13:41

Okeeee, ich seh schon, ich stehe mit meiner Meinung zu dem Film etwas alleine da.
Mir war das zu viel sinnlose Prügelei. Erinnerte mich etwas an Gangs of New York, wobei ich den gut fand.
Jaaaaaaa! Und nochmal haut er ihm in die Fresse und er steht wieder auf obwohl ihm schon alles drüber gehauen wurde was der böse böse Gegner so an rumliegenden Teilen fand.
Und wieso war eigentlich anfangs alles an Batmans Körper hinüber (Schulter, Knie etc) und wurde durch eine einzige Knieschiene wieder repariert? Das war mir etwas dünn.

Dass der Bösewicht aber auch seine liebe Seite hatte fand ich dann doch wieder entzückend. Is halt nicht schwarz weiß diese Welt. Nicht mal bei Batman.
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von Gurkenzäpfchen » 03.12.2012, 10:38

Ich finde grad den Fredd nich, in dem die neuen Bond-Filme gelobt worden sind....
...gestern spät abends kam auf SF2 der zweite Crack-Bond "Ein Quantum Trost"
Mal ganz abgesehen vom kreuzdämlichen Titel - der, wie ich eben gelesen habe, tatsächlich extra so hingebogen wurde, um auf eine im Film vorkommende Organisation anzuspielen, von der man vielleicht zweimal hört - war der Film nix.
Innerhalb der ersten 20 Minuten (ich hab auf die Uhr geguckt!) gibt es drei undurchschaubar schnell geschnittene Verfolgungsjagden und Ortswechsel. Plötzlich is Mr. Schimpansenbond (Schimpansen haben ähnlich große Segelohren wie Captain Craig) irgendwo in Italien, wo er vorher doch mal kurz in Spanien (?) war, aber zwischenzeitlich war er dann doch in Österreich...oder so.
Dann tauchen Figuren auf, deren Bedeutung nur über Andeutungen geklärt wird. Gerafft hab ich garnix. Irgendwann kreuzt das Wort "Quantum" den Raum, bleibt aber ohne Bedeutung.
Das "Geständnis" des Oberfranzosen....äh....Oberbösewichts geht im Gerumpel und Gedröhn eines explodierenden Hotels unter. Da fällt zum zweiten Mal das Wort "Quantum" und hat jetzt irgendeine Bedeutung.
Wie kann man sowas allen Ernstes als tollen Film empfinden?
Es ist ein reines Hetzen ohne Pausen, ohne Erklärungen. Figuren, so sie denn mal namentlich angesprochen werden, sind halt einfach da. Dem Zuschauer werden sie aber nicht vorgestellt
Okay, der Film kann auch für die aktuelle Generation der Heranwachsenden gedreht worden sein, die die Aufmerksamkeitsspanne von Eichhörnchen haben und denen es nie schnell genug gehen kann. Erklärende Totale oder Gespräche stören da nur.
Bond hat im ganzen Film zwanzig Sätze genuschelt.
Und der Typ, der die Typographien des aktuellen Schauplatzes ausgesucht hat, gehört verklagt.

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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von matti_in » 21.12.2012, 01:51

Heute äh gestern gabs heimkino bei nem Kollegen.
Going Postal
Einer der Scheibenwelt Roman Verfilmungen.
Ich hatte noch nie davon gehört. Als einziger der anwesenden 8 Leute, wie mir schien.
Was muss ich sagen ... ein herrlicher, absurder, stranger, humoriger und einfach ganz anderer viktorianischer Fantasy Film.

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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von guhl » 21.12.2012, 10:18

Ab die Post - so der Titel der deutschen Buchausgabe. Herrlich. So wie jedes Scheibenweltbuch von Terry Pratchet!
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von matti_in » 21.12.2012, 11:25

Ach so? Das war eines der Bücher die du mir letztens empfohlen und ausleihen wolltest?
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von guhl » 21.12.2012, 11:44

ja
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von Gurkenzäpfchen » 21.12.2012, 12:12

Solange der Film nich so zäh is wie die Verfilmungen von "Schweinsgalopp" und "Farben der Magie/Licht der Phantasie"....

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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von matti_in » 21.12.2012, 12:27

Hmmm, die Kritiken sagen genau das.
http://m.moviepilot.de/movies/going-postal/comments
Es sei die bisher beste Verfilmung eines der Romane.
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von guhl » 21.12.2012, 14:12

Gurkenzäpfchen hat geschrieben:Solange der Film nich so zäh is wie die Verfilmungen von "Schweinsgalopp" und "Farben der Magie/Licht der Phantasie"....
ju, drum hab ich mich von den filmen immer ferngehalten. ich würde gern mal wieder was von rincewind lesen. und vorallem von truhe, wenn sich eine mahaghoni-farbene zunge über zähne leckt.
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von Gurkenzäpfchen » 21.12.2012, 17:18

Die Umsetzung von Truhe war in den Filmen mies. Es gibt für mich nur eine einzig gültige:
Bild

...oder die aus dem Discworld-Adventure. Aber im Film wars irgendwie dull (ebenso Rincewind, der war zu alt. Er müsste nach meiner Auffassung irgendwo Mitte, Ende 30 sein).

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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von matti_in » 21.12.2012, 17:30

Ich stelle fest, auch hier bin ich wohl der einzige, der Scheibenwelt nicht kennt ...
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von guhl » 21.12.2012, 23:23

Jaaaaaa das ist Truhe.

Herrlich. Ich liebe Truhe.

Irgendwie fühlte er sich von der Truhe beobachtet. Allein dieser Satz.
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von helges » 22.12.2012, 00:15

Ich bin kein Fanboy von Pratchett, seine Kommentare zu Ausrufezeichen in Texten mag ich aber.

"'Multiple exclamation marks,' he went on, shaking his head, 'are a
sure sign of a diseased mind.'"
Übersetzung: "Drei Ausrufezeichen", fuhr er fort und schüttelte den
Kopf. "Sicheres Zeichen für einen kranken Geist."
(Terry Pratchett in "Eric")

"Five exclamation marks, the sure sign of an insane mind."
Übersetzung: "Fünf Ausrufezeichen sicherer Hinweis auf geistige
Umnachtung."
(Terry Pratchett in "Reaper Man")

"'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of
someone who wears his underpants on his head.'"
Übersetzung: "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein
sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt."
(Terry Pratchett in "Maskerade")
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von Phil-Joe » 07.01.2013, 10:24

Letztes Filmisches Erlebnis:
Der Hobbit - Eine unerwartete Reise.
3D

Kurzfazit:
3D hätte nicht sein müssen, ansonsten war es ein Film, der mich seit langem im Kino wieder mal richtig gefesselt hat. Schöne Story und die ständigen Querverweise auf die HdR-Teile haben es wirklich zu einem Erlebnis gemacht. Leider: zwei weitere Teile, auf die wir jeweils ein Jahr warten müssen. Und als persönliches Fazit: Ich muss mein Sitzfleisch wieder trainieren. Gute 2,5 Stunden haben mir einiges abverlangt.

Da im Übrigen uns das nicht genug war, haben wir uns danach noch Prometheus auf DVD reingezogen.
Ein guter Film, jedoch leider mit viel zu vielen offenen Fragen. Außerdem wurde aus dem Film nie der Kracher, der er nach meinem Dafürhalten werden sollte.
Beispiele für Fragen, die sich mir einfach nicht eröffnen:
- Warum handelt der Android genau so, wie er es tut?
- Ist die Anfangsszene als Schöpfung der Menschheit zu verstehen?
- Wie konnte die weibliche Hauptdarstellerin den medizinischen Computer umgehen? Offiziell war diese OP-Kammer ja nur für männliche Patienten gedacht.
- Warum vergiftet der Android einen der Wissenschaftler mit diesem Viehzeug?
-> Viele Fragen blieben offen. Dennoch ein guter Film, nur eben bei weitem nicht der Kracher, den ich persönlich erwartet habe.
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von helges » 27.06.2014, 14:16

Grosses Kino, vorgesten auf dem Ludwigshafener Filmfestival gesehen, laeuft aber auch in einigen Kinos (zumindest bei uns). Grandiose Schauspieler, irres Thema, irre umgesetzt.





Von hier: https://www.berlinale.de/de/archiv/jahr ... ab=video25
"Öllers und Niederländer sind hochdotierte Unternehmensberater. Seit Jahren touren sie durch die dreckigsten Länder der Welt, um den Profithunger ihrer Kunden zu stillen. Die Realität nehmen sie nur als staubige Silhouette vor den Fenstern klimatisierter Luxushotels wahr. Ihr Ziel scheint nah: endlich in den Firmenolymp aufsteigen, endlich Partner werden. Sie wissen, dass nach den Gesetzmäßigkeiten der Firmenhierarchie mit Mitte Dreißig die finale Beförderung kommen muss, sonst wird man aussortiert: “Up or Out.“ Doch nicht sie, sondern ihr alter Rivale Hellinger macht den ersehnten Karriereschritt. Sie müssen sich stattdessen mit der jungen, karrierehungrigen Bianca auseinandersetzen, die seinen Platz einnimmt. Nach und nach verlieren sie die Kontrolle, ihre Nerven liegen blank: Warum hat Hellinger sich aus dem Fenster gestürzt? Warum wird ihre Company verkauft? Werden die Karten ohne sie neu gemischt? Wem können sie noch glauben? Sie kämpfen ihre letzte Schlacht. Zeit der Kannibalen ist eine ebenso unterkühlte wie schrille Groteske über den Fall der neuen Elite aus den Tempeln der Hybris in den Abgrund der Kümmerlichkeit – unterdessen haben radikale Islamisten das Hotel gestürmt."
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von matti_in » 18.08.2014, 23:37

Sneak Preview war heute.
Ooooh, was war der Film schööön!



Literatur Verfilmungen sind manchmal heikel.
Der hier ist gut. Sehr gut.
Frankreichs Klischees werden mehr als ausgekostet (ich will diesen Enten Kastenwagen!!)
Die Provence muss großartige Bilder liefern ... und macht es eindrucksvoll.
Die Story ist von Anfang an klar und schafft es doch zu verzaubern.

http://www.kino.de/kinofilm/madame-mall ... rry/152715
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Re: Hatten wir nich auch schonmal n Film-Strang??

Beitrag von Phil-Joe » 19.08.2014, 07:59

Am WE mal zwei Filme im heimischen BluRay-Player verarbeitet.

Pompeii und Wolfman.

Weltuntergangsfilm
Zu Beginn geht sich der Film an, wie ein Gladiator-Schinken. Es geht um den letzten Überlebenden eines keltischen Reitervolkes, welches von den Römern nieder gemetzelt wurde. Er konnte (Kleinkind von schätzungsweise 3 bis 4 Jahren) durch tot stellen gerade so entkommen. Der restliche Verlauf ist ziemlich vorhersehbar und eigentlich genau so schnell erzählt. Er wird in die Sklaverei und Gladiatorei gezwungen und verdingt sich damit. Später trifft er den Widersacher, welcher seine Eltern ermordete und eine holde Maid, deren Herz er erobert. Ab ca. 3/5 des Films wird der Berg stärker thematisiert. Und irgendwann geht er in die Luft und begräbt alles, was in der Nähe ist. Die Liebesgeschichte endet tragisch in klassischer Romeo und Julia Manier. Irgendwie wirkte der Film beliebig, an manchen Stellen zu überzogen mit Geschmalze. Es fehlt einfach an Tiefgang der Figuren und der explodierende Berg ist zwar nett aber auch nicht neu, wenn man erst mal "2012" gesehen hat. Alles in allem vielleicht Schulnote 2,5 bis 3.

Wolfman
Schon interessanter. Ein klassischer Monsterfilm, der sich, wie der Name bereits andeutet, um Werwölfe dreht. Der Film für sich gesehen könnte auch aus dem Jahr 1970 oder 1980 stammen. Dunkle Szenerien, ein Monster, was relativ gut gemacht ist, einigermaßen viel Blut und durchaus so etwas wie eine Charakterentwicklung, die man mit verfolgen kann. Benicio del Torro als infizierter Werwolf und Sir Anthony Hopkins als sein Werwolf-Vater auf Abwegen. Feine Sache. Stellenweise etwas blutrünstig und ebenfalls eigentlich ohne Happy End. Hat mir persönlich wesentlich besser gefallen. Klassischer Monsterhorror der alten Schule mit guter Besetzung aber dennoch etwas viel Konzentration auf die Szenerie als auf die Story und der deren Handelnden. Schulnote so ca. 2 bis 2,5 - die Entwicklung hätte man ausführlicher darstellen können.

Nächstes mal: "Ender's Game" und "Das unglaubliche Leben des Walter Mitty" - einer der schönsten Filme und Vertreter des sog. Feel-Good-Movies, die ich in den letzten Monaten sehen durfte. Und danach vielleicht noch "PdA - Revolution"
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